Richter Kran- und Schwerlast erweitert Flotte um dritten Liebherr-Mobilkran
Der deutsche Schwerlast-Spezialist Richter Kran- und Schwerlast hat seinen dritten Liebherr LTM 1750-9.1 in die Firmenflotte aufgenommen. Die Investition in den neunachsigen Mobilkran spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage nach Schwerlastkapazitäten wider und unterstreicht die wachsende Marktkonzentration bei Premium-Kranherstellern.
Hohe Nachfrage treibt Investitionen an
Firmeninhaber Matthias Richter begründet die Anschaffung mit der außergewöhnlich hohen Projektanzahl: "Die Anzahl der Projekte ist derzeit enorm – in allen Bereichen. Es war klar, dass wir zusätzliche Hubkapazität in dieser Klasse benötigen." Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf infrastrukturelle und industrielle Großprojekte sowie den boomenden Windkraftsektor.
Martin Krusche, Leiter der Kranabteilung, hebt die Vielseitigkeit des LTM 1750-9.1 hervor: "Der Kran ist leistungsstark, schnell aufgebaut und ideal für unser Spektrum an Kraneinsätzen – im Brückenbau, bei Transformatorinstallationen, in Industrieanlagen und bei Reparatur- und Demontagearbeiten in der Windindustrie."
Technische Leistungsfähigkeit entscheidend
Die beeindruckende Tragfähigkeit des Excavator resultiert aus seiner charakteristischen Y-förmigen Abstützung. Speziell für Windkraftanlagen optimiert und mit Wippspitze ausgestattet, erreicht der Kran Hubhöhen von bis zu 156 Metern. Diese Spezifikationen machen ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug für moderne Erdbewegung und Montagearbeiten.
Strategische Flottenoptimierung
Mit drei identischen LTM 1750-9.1 verfolgt Richter eine durchdachte Flottenstrategie. Die Standardisierung ermöglicht parallele Großprojekte und flexible Einsatzplanung. "Wenn ein Kranjob unerwartet länger dauert, können wir sofort reagieren und eine identische Maschine zum nächsten Projekt schicken", erklärt Krusche. Dies schaffe "enorme Planungssicherheit – auch bezüglich der Straßentransportgenehmigungen".
Sofortiger Praxiseinsatz
Bereits einen Tag nach der Übergabe kam der neue Mobilkran zum Einsatz. In Selb hob er mehrere Anlagenkomponenten für eine Keramikfabrik, wobei einzelne Bauteile bis zu 80 Tonnen wogen. Anton Pätzold, Leiter der Transportabteilung, betont dabei die Komplettlösung aus einer Hand: "Die einzelnen Komponenten wurden von unserem hausinternen Transportbereich mit drei Schwertransportern aus Nordschweden abgeholt."
Marktdynamik bei Schwerlastkranen
Die Investition von Richter Kran- und Schwerlast verdeutlicht die aktuelle Marktdynamik im Schwerlastbereich. Premium-Hersteller wie Liebherr profitieren von der steigenden Nachfrage nach leistungsstarken Construction Equipment, während kleinere Anbieter unter Druck geraten könnten. Die Konzentration auf bewährte Technologie und standardisierte Flotten wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld.


