Der Rubble Master RM 120X etabliert sich als mobile Lösung für das Recycling von Asphalt auf der Baustelle. Präsentiert vom Distributor Christophel, dieser Prallbrecher kompakt verbindet Zerkleinerung und Siebung in einer einzigen Maschine. Das Konzept zielt auf Unternehmen ab, die mittlere Mengen an Straßenabbruchmaterialien verarbeiten.
Die Maschine weist einen theoretischen Durchsatz von 250 Tonnen pro Stunde bei Asphaltmaterialien auf. Die Aufgabemündung misst 1.200 × 700 mm, ausreichend für Blöcke aus dem Fräsen. Der Rotor ist mit vier Prallstäben ausgestattet und dreht sich mit 650 Umdrehungen pro Minute. Das in die Maschine integrierte zweistufige Sieb ermöglicht die Trennung von drei Körnergrößenfraktionen direkt am Ausgang. Diese Konfiguration reduziert Wiederaufbereitungsvorgänge und spart einen separaten mobilen Siebtisch.
Der Mobilitätsaspekt macht den Unterschied gegenüber stationären Anlagen. Der RM 120X wird auf einem Standard-Sattelauflieger ohne vorherigen Abbau transportiert. Das Gewicht von 31 Tonnen bleibt im normalen Straßentransportlimit. Die Inbetriebnahme auf der Baustelle dauert laut Hersteller weniger als 30 Minuten. Für Tiefbauunternehmen, die gleichzeitig an mehreren Baustellen arbeiten, stellt diese Flexibilität ein direktes Kostenargument dar.
Das Asphaltmaterial-Recycling-System erzeugt wiederverwendbare Gesteinskörnungen für Fundament oder Tragschicht. Die Fraktionen 0-8 mm, 8-16 mm und 16-32 mm werden direkt sortiert ausgebracht. Die Qualität des erhaltenen Korns hängt von der Einstellung des Spalts und der Rotationsgeschwindigkeit ab. Auf der Baustelle bedeutet dies weniger Transport zu stationären Anlagen und sofortige Verwertung der Aushubmassen. Die Kohlenstoffbilanz verbessert sich, die Deponiekosten sinken.
Der RM 120X ist Teil des Trends zur Kreislaufwirtschaft auf Straßenbau-Baustellen. Unternehmen, die in diese Art von mobilem Brecher investieren, spekulieren auf den kontinuierlichen Anstieg der Deponiegebühren und die Verschärfung der Recyclingverpflichtungen. Die Maschine positioniert sich zwischen kleinen Brechern unter 20 Tonnen und schweren Anlagen über 50 Tonnen. Sie zielt auf das Segment der KMU im Bauwesen ab, die die Behandlung ihrer Bauschutt-Abfälle internalisieren möchten.
Christophel begleitet den Start mit einem Servicepaket, einschließlich Bedienerschulung und vorbeugender Wartung. Die Versorgung mit Verschleißteilen, insbesondere Prallstäbe und Siebe, bedingt die mittelfristige Rentabilität. Auf einer Straßensanierungsbaustelle kann der RM 120X je nach Belagsdicke das Äquivalent von 2 km Fahrbahn pro Woche verarbeiten. Diese Kapazität ermöglicht eine Amortisation über drei bis vier Jahre für ein Unternehmen, das auf Volllast läuft. Die Preisdetails und die Erfahrungen nach den ersten Betriebsmonaten bestimmen die tatsächliche Marktakzeptanz. Vorerst überzeugt das technische Konzept auf dem Papier. Echte Baustellen werden die endgültigen Zahlen liefern.
Um mehr über Mobile-Brechertechnologien zu erfahren, konsultieren Sie unseren Beitrag über mobile Brecher für Recycling-Baustellen.




