Der italienische Hersteller Tesmec hat seine Aktivitäten im Bereich Leitungsbau mit der Einführung der neuen Stringing Academy ausgeweitet. Das Ausbildungsprogramm richtet sich an Fachkräfte und konzentriert sich auf die Schulung von Personal sowie die Verbesserung der Effizienz in der Infrastruktur-Technologie.
Die Stringing Academy ist eine Schulungsinitiative von Tesmec zur Qualifizierung von Fachkräften im Leitungsbau. Stringing bezeichnet im Fachjargon den Prozess des Einziehens und Spannens von Freileitungsseilen – ein kritischer Arbeitsschritt beim Bau und der Sanierung von Hochspannungsleitungen. Das Ausbildungsprogramm vermittelt Fachkräften die notwendigen Kompetenzen für diese spezialisierten Arbeiten.
Für Bauunternehmer und Maschinenführer im Infrastruktur- und Tiefbau wird das Thema zunehmend relevant, wenn sie im Zuge der Energiewende vermehrt Aufträge für Netzausbau oder den Bau von Stromtrassen übernehmen. Die Technologie und Arbeitsmethoden im Leitungsbau unterscheiden sich deutlich von klassischen Erdbewegungsarbeiten – spezialisierte Schulungen werden daher zum Wettbewerbsvorteil.
Die Initiative von Tesmec trifft einen neuralgischen Punkt der Baubranche: Der rasante Ausbau erneuerbarer Energien und die Modernisierung alternder Stromnetze erfordern massive Investitionen in die Netzinfrastruktur. Gleichzeitig fehlt es an qualifiziertem Personal, das die spezialisierten Verfahren im Leitungsbau beherrscht. Wer in Schulungen und Zertifizierungen investiert, sichert sich damit Zugang zu einem wachsenden Marktsegment.
Mit der Stringing Academy positioniert sich Tesmec als Anbieter von Aus- und Weiterbildung im Segment Leitungsbau – ein Bereich, der in der breiten Baumaschinenbranche bisher wenig spezialisierte Schulungsangebote erhält. Gut ausgebildete Bediener reduzieren Bedienungsfehler, senken Wartungskosten und erhöhen die Standzeit der Maschinen.
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