Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat auf ihrem Berliner Fachforum „DGUV Impulse | Stabilität in unsicheren Zeiten" einen klaren Paradigmenwechsel gefordert: Resilienz entsteht nicht erst in der Krise, sondern durch strukturierte Prävention im laufenden Betrieb. Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Fasshauer betont, dass verlässliche Strukturen, Risikoschutz und Früherkennung die eigentliche Grundlage von Widerstandsfähigkeit bilden.

Für Bauunternehmen und Flottenmanager bedeutet das konkret: Wer Betriebsstillstände durch Unfälle oder Ausfallzeiten vermeiden will, muss systematisch in Arbeitssicherheit und Risikoprävention investieren. Das Forum stellt damit Unfallversicherung nicht als Reparaturinstrument dar, sondern als strategisches Element der Geschäftskontinuität. Die DGUV positioniert sich damit gegen den verbreiteten Ansatz, Resilienz erst als Reaktion auf Krisen zu entwickeln.

Für die Baubranche, wo Maschinenausfälle, Unfallrisiken und Produktionsunterbrechungen direkt auf die Gewinn- und Verlustrechnung wirken, liegt die Botschaft auf der Hand: Prävention ist nicht Zusatzkosten, sondern Überlebensfaktor.